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Schießen mit Druckluft
Luftdruckwaffen fallen auch unter das deutsche Waffengesetz, haben aber
bei einem Vorhandensein eines F im Fünfeck (unter 7,5 Joule Bewegungsenergie der Geschosse) eine Befreiung von einigen waffenrechtlichen Notwendigkeiten. Seit einigen Jahren werden vermehrt Pressluft- und/oder CO2-Waffen eingesetzt, die dem Schützen das mühselige Spannen der Waffe ersparen sollen und zudem zu einer ruhigeren Schußabgabe verhelfen. Sowohl Luftgewehr als auch Luftpistole, sind für viele der Anfang für das sportliche Schießen. Schießstände für Luftdruckwaffen sind in vielen Orten vorhanden und leicht einzurichten, müssen jedoch von einem offiziellen Schießstand-Sachverständigen abgenommen werden. Anders als bei den "Schießbudengewehren" auf dem Jahrmarkt, wird bei Luftdruckwaffen nicht mit Kugeln, sondern mit so genannten Diabolos mit 4,5 mm Durchmesser geschossen, die eine geradere Flugbahn und ein sauberes Einschussloch gewährleisten. Die Auswertung der Schießergebnisse wird heute in der Regel mit elektronischen Auswertemaschinen vorgenommen, die bis auf 1/100 mm genau auswerten können. Insbesondere im Finale größerer Wettkämpfe werden auch die Zehntel eines Ringes zum Ergebnis hinzu addiert. Statt der sonst üblichen "einfachen Zehn" kann mit einer elektronischen Auswertung bis zu "10,9" erreicht werden, was einem Schuss entspricht, der im absoluten Mittelpunkt des Ringspiegels liegt.
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Kleinkaliber Schießen
Als Kleinkaliber werden alle Patronen bezeichnet die kleiner oder gleich Kaliber .22 sind. Im Allgemeinen spricht man aber von der weit verbreiteten .22 LR beziehungsweise .22 LfB. Die Buchstaben LR stehen für "Long Rifle" beziehungsweise auf deutsch LfB für "Lang für Büchse". Diese Patrone wird in allen olympischen Kleinkaliber-Disziplinen verschossen. Sie erreichen eine hervorragende Genauigkeit auf 50 m. So können auf 50 m Schussbilder/Trefferkreise á 10 Schuss um 10 mm erreicht werden. Der Geschoßdurchmesser beträgt 5,6 mm. Die Fluggeschwindigkeit des Geschosses liegt in Regel knapp unter der Schallgeschwindigkeit von ungefähr 300 m/s. Der Gefahrenbereich liegt etwa bei 2000 m. Kleinkaliberpatronen sind Randzünder, das heißt der Schlagbolzen der Waffe trifft die Patrone nicht in der Mitte, sondern am Rand wo eine Zündmasse eingefertigt wurde. Deshalb lassen sich diese Patronen auch nicht Wiederladen wie Patronen mit zentralen Zündhütchen wie 357.Magnum.
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